Archiv für Oktober, 2009

Mittwoch, 28. Oktober 2009 - von püppi in pink - 2 Kommentare

Das leidige Thema: Wie werde ich am schnellsten, schmerzfreisten und längsten meine Haare los? Nein, nicht die auf dem Kopf, sondern an den ganzen anderen Körperstellen. Ja, es gibt sogar Frauen, die rasieren sich die Oberarme. Gott sei dank, bin ich dort zumindest mit hellen Haaren gesegnet. Ein Dankeschön dafür.

Vor kurzem erzählte mir die Frau mit Hut von dem neusten Trend in Sachen Haarentfernung: Sugaring. Erst wusste ich garnicht, wie’s eigentlich geschrieben wird, doch nun hab ich mich informiert. Sugaring bezeichnet die Entfernung von Haaren mittels Zucker, Honig und teilweise Zitronensaft.

Also, ähnlich wie beim Wachsen, nur angeblich wesentlich schmerzarmer. Ich selber muss ja zugeben, dass ich Wachs noch nie ausprobiert habe. Aber ich hatte die Ehre eine fremde stark behaarte Männerbrust von seiner Last zu befreien. Trotz mehrfachem Andrücken dieses Blättchens gingen nur ein paar Haare ab und auch das Schmerzempfinden des Mannes war leider nur sehr niedrig.

Ebenfalls sehr schmerzhaft kann epilieren sein, da die Haare ja regelrecht rausgezupft werden. Da versteht man dann den Mann, der aufschreit, wenn man seine “Theo-Weigel-Gedächtnis-Augenbrauen” mit einer Pinzette einzeln rauszupft. Zu guter Letzt, als Alternative zum harmlosen Rasieren, die chemischen Methoden. Enthaarungscreme funktioniert sehr gut, nur leider stinkt das Ganze ziemlich. Oder ich hatte vielleicht die falsche Firma gewählt.

Wofür man(n) oder Frau sich auch entscheidet: DER PELZ MUSS AB!

Freitag, 23. Oktober 2009 - von püppi in pink - 1 Kommentar

Neulich beim mittäglichen Spaziergang durch die Stadt, sah ich Sie die “Neuen”-Strumpfhosen-Träger. Nein, es sind nicht einfach nur Strumpfhosen – es sind kunterbunte Strumpfhosen. Ob alt, jung, hässlich oder hübsch scheinbar denken alle das sie diesen “scheinbar” neuen Trend unbedingt mit machen müssen.

Es gibt Leute die laufen komplett in schwarz herum und der “Eyecacher” soll die giftgrüne, safrangelbe oder lightpinke püppipinke Strumpfhose sein. Nur sollte man sich auch Gedanken machen, ob man seine Beine wirklich so zur Schau stellen kann. Nämlich dann, wenn man (oder Frau) läuft wie eine tapsige Ente – mit den Fußspitzen ganz weit nach außen gerichtet. Dann wird der gewollte “Eyecacher” ganz schnell zur Lachnummer.

Ein kleiner Tipp an alle da draußen: Vielleicht hilft es der tapsigen Ente ein weiteres Accessoire in der Strumpfhosen-Farbe um den langen Hals zu hängen und schon kann man als Spaziergänger wieder freudig hinterherschauen.

Ps.: Strumpfhosen jucken, kratzen und rutschen. So, jetzt hab ichs gesagt.

Freitag, 16. Oktober 2009 - von püppi in pink - Keine Kommentare

Es ist mal wieder so weit – es ist arschkalt draußen, meistens nass und irgendwie ist der Winter gefühlt schon da. Also, konnte mal wieder die unterste Schublade mit den dicken Socken geöffnet werden und so manche Überraschung sprang einem ins Auge. Von weiß mit blauen Streifen bis zu schwarzen Zehensocken mit bunten Zehen ist alles dabei.

Der Schwarze-Socken-Träger fragt sich nun: “Warum nicht einfach schwarze oder dunkelblaue Socken, da fällt die Entscheidung am frühen Morgen einfach.” Und die Antwort lautet: “Weil einem der Freund die gesamten Socken wegnimmt, weil er denkt es wären Seine!” Er wird sich hüten meine rosa Kuschelsocken zu entführen.

Also Jungs, waren nicht mal was Neues ausprobieren und seinen Zehen den Luxus einer “Rundum-Hülle” gönnen?

Donnerstag, 15. Oktober 2009 - von Frau mit Hut - Keine Kommentare

Ich bin eine Frau. Ich liebe Schuhe. Kann man ja ruhig mal zugeben. Ich bin ja damit auch nicht allein, wie einschlägige Medien immer wieder berichten. Das beruhigt mich.

Aber was mich eher beunruhight ist der nächste Trend, der auf die Gartenschuhe, im Modemund “Clogs” genannt,  folgte: Gummistiefel! Gummistiefel in allen möglichen Formen und Farben. Gummistiefel mit Planscheentchen, Blümchen oder chinesischen Zeichen; Gummistiefel in pink, lila, schwarz oder gepunktete oder karodekorierte Gummistiefel. Am besten noch Gummistiefel mit einem Bling dran, was immer fein hin- und herbaumelt beim Laufen.

Gummistiefel an sich sind ja keine schlechte Erfindung. Wer beruflich (oder hobbymäßig ;-) ) im Wasser watet, einen Keller voll Wasser hat oder gern durch Pfützen springt, für den sind Gummistiefel eine super Alternative zum üblichen Highheel. Gummistiefel machen Anhänger des männlichen Geschlechts bestimmter Berufsgruppen auch manchmal sehr sexy, man denke nur mal an die Jungbauern, die sonntags über die Kiste flimmern. Oder junge Brunnenputzer in Gummistiefeln. Nicht schlecht, Herr Specht..!

Aber das heißt doch nun nicht, dass die Geschäfte mit Gummistiefeln überflutet werden müssen, weil jeder unbedingt ein paar (oder 2 oder 3) im Schrank haben muss! Und dann das ganze noch als modischen Trend zu deklarieren! Nein, also da hört doch das Modebewusstsein auf. Denn wie Frauen in Gummistiefeln laufen, hat erst jüngst ein Beispiel – live erlebt auf offener Straße – gezeigt: Wie ein Bauer. Und mal ehrlich, wollen wir diese Gangart als neuen Trend bezeichnen?

Donnerstag, 15. Oktober 2009 - von püppi in pink - Keine Kommentare

Wer kennt es nicht, ob Mann ob Frau, shoppen ist anstrengend. Man hat sich gerade eine Umkleidekabine ergattert und stellt nach dem Ausziehen des Lagenlooks fest, dass die Jeans nicht die richtige Größe hat. Na toll, und nun? Wieder die fünf T-Shirts und Strickjacken anziehen und erneut auf ins Gedrängel. Voll gestresst und nicht mehr ansehbar, da die Haare schon in alle Richtungen stehen, ist man froh endlich wieder zu Hause zu sein (auch ohne Shoppingerfolg).

Sogenannte “Smart Dressing Rooms” oder auch “Intelligent Mirrors” sollen dem Ganzen Abhilfe schaffen. Man geht einfach in den Laden, lässt sich kurz einscannen und schon kann das neue Shoppingerlebnis starten. Die “Intelligent Mirrors” sollen bereits Marktreife erlangt haben und warten nur noch auf Ihren Einsatz.

Hört sich ja alles ganz einfach an, die Frage ist nur: “Sitz die Kleidung dann auch wirklich so perfekt wie im virtuellen Spiegel zu sehen?”. Man kennt es ja – die Hosen sind zu kurz, das T-Shirt war für Bodybuilder gedacht oder der Stiefelumfang für Bäuerinnen. Und wo bleibt jetzt eigentlich der Spass beim Kampf um die Umkleidekabine? Oder bei der Beobachtung eines shopping-geschwächten-männlichen Geschlechtes!

Ein ähnliches Prinzip wird beim britischen Unternehmen “Bodymetrics” angewandt. Einfach Hintern und Beine einscannen lassen, Designwünsche angeben und schon soll die neue, perfekte Jeans fertig sein. Also, nix wie auf nach London ;)